Krustenbraten vom Schweinebauch mit Rotweinsoße

Beim Krustenbraten vom Schweinebauch liegt der Trick im ersten Schritt. Der Bauch kommt mit der Schwarte nach unten in Brühe und gart eine Stunde. Dabei wird die Schwarte weich. Dann lässt sie sich gut einritzen, nur die Schwarte, nicht ins Fleisch.

Krustenbraten muss nicht teuer sein. Ein Stück Schweinebauch, etwas Geduld, und am Ende knackt die Kruste so laut, dass die Nachbarn neugierig werden.

Danach schmort er mit der Schwarte nach oben auf dem Soßenansatz. Zum Schluss geht er unter den Grill. Bleib dabei. Wenn die Kruste aufpoppt, holst du ihn sofort heraus.

Lorbeerblätter

Calles Tipp

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Das nehme ich selbst für dieses Rezept. Dann schmeckt es so wie bei mir zu Hause.

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Piment, ganz

Calles Tipp

Piment, ganz

Gehört bei mir auch mit dazu. Frisch gekauft schmeckt es einfach besser als aus der alten Dose.

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Krustenbraten vom Schweinebauch mit Rotweinsoße

Calle
Portionen

4 Personen

Vorbereitungszeit

20 minutes

Zubereitungszeit

170 minutes

Küche

Deutsch

Kategorie

Fleisch

Krustenbraten vom Schweinebauch: Schwarte erst in Brühe weich garen, dann einritzen, schmoren und unter dem Grill knusprig poppen lassen.

Zutaten

  • 1,5 kg Schweinebauch mit Schwarte
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 1 Bund Suppengemüse
  • 1 Zwiebel
  • Öl
  • 2 EL Tomatenmark
  • ½ Flasche trockener Rotwein oder ungesüßter Traubensaft
  • 1 EL Salz
  • 2 EL Pfefferkörner
  • 2 Nelken
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Piment
  • 1 Messerspitze Kümmel
  • Petersilie
  • für die Soße: 1 bis 2 TL Gulasch Traum

Zubereitung

  1. Ein Krustenbraten mit richtig guter Soße und knuspriger Kruste, einfach zu machen und gar nicht teuer. Ideal für die ganze Familie.
  2. Den Backofen heizt du auf 130 °C Umluft vor. In eine Auflaufform gießt du einen halben Liter Brühe. Hast du keine Gemüsebrühe, geht auch jede andere. Den Schweinebauch legst du mit der Schwarte nach unten hinein, so dass sie in der Flüssigkeit liegt. So kommt er für 1 Stunde in den Ofen. Das ist wichtig, denn dabei wird die Schwarte weich, und du kannst sie später gut einschneiden.
  3. In der Zwischenzeit machst du den Soßenansatz. Das Gemüse wäschst du und würfelst es mit der Zwiebel gleichmäßig. In einer heißen, tiefen Pfanne brätst du es mit etwas Öl an, bis es Farbe hat. Das Tomatenmark kommt dazu und brät kurz mit. Mit einem großzügigen Schluck Rotwein ablöschen und die Flüssigkeit verdampfen lassen, bis es wieder brutzelt. Das wiederholst du mindestens noch zweimal. So bekommt die Soße ihre dunkle Farbe. Keine Sorge, der Alkohol verkocht dabei.
  4. Dann nimmst du die Hitze zurück und gießt den übrigen halben Liter Brühe an. Salz, Pfefferkörner, Nelken, Lorbeer, Piment und nach Belieben Kümmel kommen dazu. Am besten in ein Tee-Ei, dann beißt du später nicht auf Pfefferkörner. Noch einfacher geht es übrigens mit einem Teelöffel Gulasch Traum statt der einzelnen Gewürze. Nur das Salz gibst du trotzdem dazu.
  5. Nach einer Stunde nimmst du den Schweinebauch heraus und ritzt die Schwarte vorsichtig längs und quer ein, so dass kleine Karos von etwa einem Zentimeter entstehen. Nur die Schwarte, nicht ins Fleisch, sonst trocknet es aus.
  6. Den Soßenansatz gibst du zur Brühe in die Form und legst den Schweinebauch diesmal mit der Schwarte nach oben hinein. Bei 180 °C Umluft mindestens 1½ Stunden garen.
  7. Dann holst du das Fleisch heraus und legst es auf ein Backblech mit Backpapier. Den Ofen stellst du auf Grill und höchste Stufe und lässt den Braten noch etwa 20 Minuten brutzeln, bis die Kruste kross und luftig ist. Bleib unbedingt dabei. Wenn die Kruste aufpoppt, holst du ihn sofort heraus.
  8. Mein Tipp: Die 20 Minuten unter dem Grill nutzt du für die Soße. Schmeck sie mit einem Teelöffel Gulasch Traum ab, dann passt sie zur Kruste wie der Deckel auf den Topf.
  9. Den Braten schneidest du in schöne Scheiben und servierst ihn mit der Soße und etwas Petersilie. Fertig ist der Krustenbraten.
  10. Lass es dir gut gehen und guten Appetit! Meine Gewürze für deine Küche gibt es im Gewürzshop.

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