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Grillfleisch marinieren und vakuumieren: 5 Marinaden für Pute, Schweinebauch, Steak, Garnelen und Spargel
Grillfleisch marinieren und vakuumieren: 5 Marinaden für Pute, Schweinebauch, Steak, Garnelen und Spargel
Endlich ist wieder Grillzeit. Und das Ganze geht ruck, zuck: heute marinieren, morgen grillen. Was du marinierst, entscheidest du ganz allein. Ich habe dir fünf Beispiele mitgebracht: Pute, Schweinebauch, Hüftsteaks, Garnelen und Spargel.
Der Trick ist der Vakuumbeutel. Die Luft ist raus, die Marinade zieht schneller und tiefer ins Grillgut, und nichts tropft im Kühlschrank herum.
Sauber, hygienisch, lecker. Was willst du mehr?
Zutaten für 5 Marinaden
Pute, fruchtig mit Curry
- Putenfleisch
- 1 kräftiger Schluck Mangosaft
- ca. 1 EL scharfes Currypulver
- Salz und Pfeffer
Schweinebauch, asiatisch
- Schweinebauch
- Sojasoße
- etwas Ahornsirup
- Chiliflocken, vorsichtig dosieren
- Pfeffer
- Knoblauch, klein geschnitten
Hüftsteaks, rauchig
- 3 Hüftsteaks
- gutes, kalt gepresstes Olivenöl
- Tomatenmark
- Geräuchertes Paprikapulver
- 1 TL Dijon-Senf
- Knoblauch, fein gewürfelt
- Salz und Pfeffer
Garnelen mit Knoblauch und Chili
- Garnelen mit Schale, ohne Kopf (Easy Peel, am Rücken schon eingeschnitten)
- Öl
- Knoblauch
- Fischers Fritz (mein Fischgewürz)
- 1 kleine Prise Chiliflocken
Spargel mit Honig
- Spargel
- Öl
- etwas Honig
- frisch gemahlener Pfeffer
- Spargelgewürz mit Zitronensalz
Außerdem
- Vakuumbeutel mit Zipverschluss und Klammer
- kleine Vakuumpumpe
Zubereitung
Schritt 1: Pute marinieren
Mangosaft in eine Schale geben, Curry, Salz und Pfeffer einrühren. Das Putenfleisch hineinlegen und erst mal an der Seite stehen lassen, damit es sich schon ein bisschen vollsaugt.
Schritt 2: Schweinebauch marinieren
Sojasoße in eine Schale geben, der Süße wegen etwas Ahornsirup dazu. Chiliflocken vorsichtig dosieren, die haben richtig Karamba. Salz bringt die Sojasoße schon mit, also nur noch Pfeffer und den klein geschnittenen Knoblauch dazu. Fleisch hinein und kräftig umrühren. Über Nacht kommt der Knoblauch richtig schön zur Geltung.
Schritt 3: Steaks einstreichen
Olivenöl mit Tomatenmark, geräuchertem Paprikapulver, Dijon-Senf und fein gewürfeltem Knoblauch glatt rühren, salzen und pfeffern. Achtung, das geräucherte Paprikapulver ist relativ scharf. Die Steaks von beiden Seiten richtig einpinseln. Die Menge reicht genau für drei Steaks. Sind sie dir zu groß, halbierst du sie nach dem Marinieren, dann kann jeder von jedem probieren.
Schritt 4: Garnelen marinieren
Knoblauch ins Öl, dazu Fischers Fritz und nur eine ganz kleine Prise Chiliflocken. Die Garnele soll ja noch nach Garnele schmecken. Ich lasse die Schale dran, weil sie so auf dem Grill mehr Geschmack bekommen. Durch den Schnitt am Rücken zieht die Marinade trotzdem wunderbar ins Fleisch.
Schritt 5: Spargel marinieren
Spargel lässt sich schlecht umrühren, deshalb marinierst du ihn auf dem Teller. Öl und Honig direkt darüber geben, etwas frischen Pfeffer und das Spargelgewürz. Nicht zu viel, der Spargelgeschmack soll nicht übertüncht werden. Mit den Händen alles durchdrehen, bis der Spargel gleichmäßig mariniert ist.
Schritt 6: Vakuumieren
Das Grillgut in die Beutel geben, überschüssige Marinade bleibt draußen, denn Flüssigkeit und Vakuumpumpe beißen sich. Klammer aufstecken, einmal rüberziehen, schon ist der Beutel zu. Fleisch flach hinlegen, Pumpe aufsetzen und die Luft absaugen. Bei großen Beuteln dauert es ein paar Sekunden länger. Beutel beschriften.
Schritt 7: Über Nacht in den Kühlschrank
Alles über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen und am nächsten Tag auf den Grill. Die Beutel kannst du danach mit leichtem Seifenwasser auswaschen und wieder benutzen. Sie sind sogar fürs Sous-vide-Garen geeignet.
Tipp: Für die Garnelen nehme ich Fischers Fritz. Da ist alles drin, was zu Fisch und Garnelen passt.
Was marinierst du am liebsten für den Grill? Schreib es mir unten in die Kommentare.






