Schnelles Kürbisbrot mit Hokkaido und Röstzwiebeln
Jetzt ist Kürbiszeit. Und was ist leckerer als ein frisch gebackenes Brot? Mein Kürbisbrot macht sich fast von allein. Der Hokkaido wird nicht geschält, der Teig wird nicht geformt, und trotzdem hast du am Ende ein fluffiges Brot mit schönen Kürbisstücken und knusprigen Röstzwiebeln. Es passt zu jedem Eintopf, zu jeder Suppe oder als Vorspeise mit ein bisschen gesalzener Butter.
Das Einzige, was man an diesem Brot kritisieren kann: Ich habe mir keine Arbeit gemacht.
Zutaten für 1 Brot
- 500 g Mehl, dazu etwas mehr nach Bedarf
- ½ kleiner Hokkaido-Kürbis
- ½ Würfel frische Hefe (21 g)
- 250 ml warmes Wasser
- 1 EL Honig
- 2 EL Öl
- 100 g Röstzwiebeln
- 1 kräftige Prise Salz
- 1 TL CALLEkocht Bäckerhilfe
Zubereitung
Schritt 1: Die Hefe in Schwung bringen
Den Honig im warmen Wasser auflösen. Die Hefe dazugeben, verrühren und warten, bis sich ein kleiner Schaum bildet. Ähnlich wie bei einem Cappuccino.
Schritt 2: Den Kürbis raspeln
Den Hokkaido entkernen und den Strunk herausschneiden, der ist nicht schön. Schälen musst du ihn nicht. Farbe und Geschmack stecken zum großen Teil in der Schale, es wäre schade drum. Den Kürbis in grobe Würfel schneiden und grob raspeln. Mit der Küchenmaschine geht das ganz schnell. Nicht zu fein, denn beim Kneten zerfällt er noch von allein, und du willst ja schöne Kürbisstücke im Brot haben.
Schritt 3: Den Teig kneten
Mehl, Kürbis, Öl und Salz in die Schüssel geben. Das Salz bitte nicht vergessen, das passiert mir selbst sehr häufig. Beim Brot darf immer eine Prise mehr rein als beim Kuchen. Die schäumende Hefe und die Bäckerhilfe dazugeben und alles zu einem glatten Teig kneten.
Schritt 4: Der Teig-Check
Ein Hefeteig muss sich ganz von allein von der Schüssel lösen und darf nicht mehr an den Fingern kleben. Ist er noch zu feucht, gibst du etwas Mehl dazu und knetest weiter. Wie viel, hängt vom Kürbis ab. Ein frischer Kürbis bringt mehr Feuchtigkeit mit.
Schritt 5: Die Röstzwiebeln zum Schluss
Die Röstzwiebeln erst ganz am Ende kurz unterkneten. Würden sie fünf Minuten mitgeknetet, wären sie komplett kaputt.
Schritt 6: Gehen lassen
Ein Tuch über die Schüssel legen und den Teig für etwa 30 Minuten in den Backofen bei 40 Grad Umluft stellen. Da wird es so richtig muckelig warm, und der Teig sollte sich mindestens verdoppeln.
Schritt 7: Nicht formen, einfach backen
Jetzt wird es bei den meisten Brotrezepten kompliziert. Bei mir nicht. Den Teig einfach aus der Schüssel auf das Backblech gleiten lassen, mehr mache ich nicht. Das Brot kommt zurück in den Ofen, und erst jetzt drehst du die Temperatur auf 200 Grad Umluft hoch. Nach etwa 30 Minuten ist es fertig. Wird es zu dunkel, die Temperatur etwas runterdrehen.
Schritt 8: Die Klopfprobe
Ob ein Brot durchgebacken ist, hörst du, wenn du von unten dagegen klopfst. Es muss sich anhören wie ein Sofakissen, also schön hohl. Kurz auskühlen lassen, anschneiden und mit ein bisschen gesalzener Butter genießen.
Tipp: In meiner Bäckerhilfe stecken Koriander, Anis, Fenchel und eine ganz kleine Spur Kümmel. Das ist mein Universalgewürz für Brote, und du riechst die feine Anisnote schon, wenn der Teig aus dem Ofen kommt.
Und jetzt du: Wozu isst du dein Kürbisbrot am liebsten? Zur Kürbissuppe, zum Eintopf oder ganz klassisch mit Butter? Schreib es mir unten in die Kommentare.




